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Promotion of eco-corridors in the South Caucasus II

€0

11/20 - 12/26

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General

Das Vorhaben zielt darauf ab, den Schutz der Biodiversität im Südkaukasus durch die Vernetzung von Schutzgebieten zu stärken und zugleich eine nachhaltige Land- und Ressourcennutzung zu fördern, um die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern. Die Vernetzung der Schutzgebiete folgt dabei dem "Ecoregional Conservation Plan", der auf einen länderübergreifenden Biodiversitätsschutz für die gesamte Kaukasusregion abzielt. Œ ŒDas Vorhaben stellt die Grundlage für die Vernetzung von Naturschutzgebieten durch sog. "Öko-Korridore". Es folgt einem innovativen Ansatz des Vertragsnaturschutzes mit der lokalen ländlichen Bevölkerung zur Einrichtung kommunaler Schutzzonen auf Gemeindeland. Mit den interessierten Gemeinden werden langfristige Naturschutzverträge auf Grundlage partizipativ erstellter Landnutzungspläne geschlossen. Nach dem Opportunitätskostenprinzip folgen jährliche konditionierte Zahlungen über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren an die Gemeinden, mit denen der Nutzungsverzicht in den kommunal ausgewiesenen Schutzzonen kompensiert und nachhaltige Landnutzungs- und Bewirtschaftungsformen von Wald-, Weide- und Agrarflächen, sowie Maßnahmen zur nachhaltigen Einkommenssteigerung finanziert werden. Die Einführung umweltgerechter und biodiversitätsfreundlicher Landnutzugskonzepte auf Gemeindeebene er-möglichen die sukzessive Reduktion der Ressourcenübernutzung und die Vernetzung von Habitaten. Œ ŒDie partizipative Landnutzungsplanung fördert die Teilhabe der lokalen Bevölkerung an der Entwicklung eigener und biodiversitätsfreundlicher lokaler Entwicklungsstrategien. Es profitieren vorrangig arme Bevölkerungsgruppen, die in besonderem Maße von den natürlichen Ressourcen zur Erwirtschaftung ihres Lebensunterhaltes abhängig sind. Es besteht eine große Nachfrage von zahlreichen Gemeinden in der Region nach diesem Instrument. Durch das Vorhaben wird dem Verlust von Biodiversität, der Degradierung der natürlichen Ressourcen und der Vulnerabilität gegenüber den Folgen des Klimawandels entgegen gewirkt. Der Schutz von Waldgebieten trägt zum Klimaschutz und zum Erhalt ökosystemarer Dienstleistungen (Wasserressourcenschutz, Schutz vor Erosion und Erdrutschen, etc.) bei. Projektträger ist das WWF Caucasus Programme Office, mit Sitz in Georgien und Vertretungen in Armenien und Aserbaidschan.

Objectives

Das Vorhaben soll langfristig finanzielle Mittel zugunsten einer ökologisch nachhaltigen Landnutzung und einer Verbesserung der sozioökonomischen Situation in ausgewählten Ökokorridoren zur Verfügung stellen, was der Vernetzung von Naturschutzgebieten dient.

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